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Jarvis Jira
Mein Jira-Zugang

Hinterlege hier deinen eigenen Jira-Token. Dann laufen Ticket-Zusammenfassungen, Chat-Abfragen und die Ticketsuche mit deinen Jira-Berechtigungen – du siehst genau die Vorgänge, für die du in Jira freigegeben bist. Ohne eigenen Token gilt der gemeinsame Zugang, den ein Administrator hinterlegt hat.

Wo finde ich meinen Token?
  1. In Jira oben rechts auf das eigene Profilbild klicken und Profil öffnen.
  2. Links Persönliche Zugriffstoken (Personal Access Tokens) wählen.
  3. Token erstellen, einen Namen vergeben (z. B. „{marke}“) und eine Laufzeit setzen.
  4. Den angezeigten Token sofort kopieren – Jira zeigt ihn nur ein einziges Mal – und hier einfügen.

Der Token wird verschlüsselt gespeichert und nie wieder angezeigt – auch nicht dir. Läuft er ab, trägst du hier einfach einen neuen ein.

Browser-Plugin

Was die Erweiterung tut

Wer ein Jira-Ticket im Browser offen hat, bekommt über ein Symbol in der Symbolleiste eine Zusammenfassung des Vorgangs und auf Wunsch einen Vorschlag für die Antwort an den Melder. Der Vorschlag lässt sich mit einem Klick als Kommentar übernehmen.

Abgeschickt wird in Jira, von Hand. {marke} schreibt nichts in ein Ticket.

1. Paket holen

Es gibt zwei Pakete mit demselben Inhalt. Sie unterscheiden sich nur in einer Datei, weil Firefox einen anderen Hintergrundmechanismus verwendet als Chrome und Edge.

2. Installieren

Chrome oder Edge
  1. Steht oben ein Netzwerkpfad, ist nichts vorzubereiten – der Ordner liegt schon fertig da. Nur falls dort ein Download-Knopf stand: das ZIP in einen Ordner entpacken, der liegen bleiben darf.
  2. In der Adresszeile chrome://extensions öffnen (in Edge: edge://extensions).
  3. Oben rechts Entwicklermodus einschalten.
  4. Auf Entpackt laden klicken und den Ordner aus Schritt 1 auswählen: den Pfad oben kopieren und in der Ordnerauswahl oben in die Adresszeile einfügen. Den Ordner selbst wählen – nicht das ZIP und keine einzelne Datei. Der Ordner muss erreichbar bleiben, der Browser lädt die Erweiterung bei jedem Start von dort.
  5. Die Erweiterung erscheint in der Liste. Über das Puzzle-Symbol rechts oben lässt sie sich an die Symbolleiste anheften.

Chrome erinnert bei jedem Start daran, dass Erweiterungen im Entwicklermodus laufen. Das ist normal und verschwindet erst, wenn die Erweiterung zentral über eine Gruppenrichtlinie verteilt wird.

Firefox
  1. In der Adresszeile about:debugging öffnen.
  2. Links Dieses Firefox anklicken.
  3. Auf Temporäres Add-on laden klicken und die ZIP-Datei aus Schritt 1 auswählen: den Pfad oben kopieren und in der Dateiauswahl einfügen. Nicht entpacken.

In Firefox ist das nur vorübergehend: beim Beenden des Browsers ist die Erweiterung wieder weg. Dauerhaft geht es dort nur mit einer Signatur von Mozilla – das gilt auch für Erweiterungen, die nicht über deren Verzeichnis verteilt werden. Wer Firefox dauerhaft nutzen möchte, wendet sich an die Administration.

3. Einmalig einrichten

  1. Auf das Symbol der Erweiterung klicken.
  2. Bei {marke}-Adresse genau diese Adresse eintragen:
  3. Mit den eigenen {marke}-Zugangsdaten anmelden. Wer eine Zwei-Faktor-App eingerichtet hat, trägt zusätzlich den Code ein.
  4. Der Browser fragt einmalig nach der Erlaubnis, auf diese Adresse zuzugreifen. Ohne diese Erlaubnis erreicht die Erweiterung den Server nicht.

Die Anmeldung bleibt bestehen, bis du dich abmeldest oder das Zugangstoken serverseitig abläuft – ein Neustart des Browsers beendet sie nicht.

4. Benutzen

  1. Ein Jira-Ticket öffnen, sodass die Ticketnummer in der Adresszeile steht (…/browse/ABC-1234).
  2. Auf das Symbol klicken. Oben rechts im Fenster steht die erkannte Ticketnummer – steht dort nichts, ist der Tab kein Ticket.
  3. Vorlage wählen und das Dreieck drücken. Die Vorlage bestimmt, was entsteht: eine Zusammenfassung des Vorgangs oder einen Antwortentwurf an den Melder. Der erste Eintrag Zusammenfassen braucht keine Vorlage – er sagt, worum es geht, was bisher passiert ist, woran es hängt und was offen bleibt.
  4. Für einen Antwortentwurf gibt es Vorlagen der Art Antwort an den Melder – mitgeliefert ist „Antwort an den Melder“. Im Feld Zusatzwunsch lassen sich Vorgaben für den einzelnen Lauf ergänzen, etwa „kurz halten“ oder „auf Englisch“. Eigene Vorlagen legst du über das Zahnrad an; dort wird auch die Art gewählt. Ebenfalls dort: Vorlagenwechsel automatisch ausführen – angehakt (Vorgabe) startet schon die Auswahl einer anderen Vorlage den Lauf, das Dreieck braucht es dann nur noch für einen zweiten Lauf mit derselben Vorlage.
  5. Meinen Kommentar überarbeiten nimmt den Text, den du bereits selbst ins Kommentarfeld geschrieben hast, gleicht ihn mit dem Ticketverlauf ab und gibt ihn korrigiert zurück – Sprache, Ton und die Angaben aus dem Vorgang. Dafür muss der Cursor zuletzt in diesem Kommentarfeld gestanden haben; passt etwas nicht zum Ticket, steht es als Hinweis unter dem Text und wird nicht mitgeschickt.
  6. Bei neuem Ticket automatisch lässt eine Vorlage von selbst starten, sobald ein Ticket erkannt wird – höchstens einmal je Ticket, und nur, wenn noch kein Ergebnis dazu vorliegt. Vorgabe ist „Nichts“: jeder Lauf kostet eine Auswertung. Ein Umschalten wirkt ab dem nächsten Ticket. Zu finden ist das Pulldown unten unter ⚙ Einstellungen – der Abschnitt ist eingeklappt und geht mit einem Klick auf die Überschrift auf.
  7. Der Text im Fenster ist bearbeitbar. Erst danach Als Kommentar übernehmen – das ersetzt den bisherigen Inhalt des Kommentarfeldes (in Jira holt Strg+Z ihn zurück); oder Kopieren, wenn das Kommentarfeld nicht gefunden wird. Leeren verwirft ihn samt Zusatzwunsch – endgültig und nur für dieses Ticket.
  8. Abgeschickt wird in Jira, von Hand.

Eine Auswertung dauert je nach Länge des Tickets einige Sekunden. Im kleinen Fenster muss es dabei offen bleiben – ein Klick daneben schließt es. Der Text wird deshalb gemerkt und steht beim nächsten Öffnen wieder da. In der Seitenleiste stellt sich die Frage nicht: sie bleibt offen.

5. Seitenleiste oder Fenster

Der Klick auf das Symbol öffnet die Erweiterung als Seitenleiste – so ist es voreingestellt, sofern der Browser Seitenleisten für Erweiterungen kennt (Chrome/Edge ab 114, Firefox ab 115). Sie bleibt offen, während du im Ticket liest und schreibst, und ihre Breite lässt sich an der Kante ziehen. Wer stattdessen das kleine Fenster möchte, nimmt unten den Haken bei Als Seitenleiste öffnen weg – dessen Größe gibt der Browser vor.

  • Der Schalter steht am unteren Rand und wirkt in beide Richtungen – umstellen geht jederzeit, auch aus der Leiste zurück zum Fenster. Eine einmal getroffene Wahl bleibt bestehen, auch wenn sie auf das Fenster lautet.
  • In der Seitenleiste wechselt die Erweiterung mit, sobald du ein anderes Ticket öffnest. Gezeigt wird dabei immer nur der Text zum offenen Vorgang – er darf nicht versehentlich im falschen Ticket landen. Verworfen wird er nicht: die Erweiterung merkt sich die letzten fünf Vorgänge, ein Zurückwechseln holt den Text wieder. Weg ist er erst mit Leeren, Zurücksetzen oder beim Abmelden.
  • In der Leiste fragt die Erweiterung einmalig nach dem Zugriffsrecht auf den Jira-Server. Das ist nötig, weil das kurzfristige Recht aus dem Klick auf das Symbol nur für den Tab gilt, aus dem die Leiste geöffnet wurde. Ohne das Recht bleiben Meinen Kommentar überarbeiten und Als Kommentar übernehmen auf diesen einen Tab beschränkt.

Chrome stellt die Leiste beim nächsten Öffnen wieder auf seine Standardbreite; Firefox behält die eingestellte Breite.

Was sie nicht kann – und warum

  • Sie schreibt nichts in Jira. Weder Kommentare noch Änderungen am Ticket. Der Vorschlag wird eingefügt, abgeschickt wird von Hand.
  • Nachschlagen nur, wenn es freigeschaltet ist. Von sich aus weiß sie nur, was im Ticket steht. Ein Administrator kann lesende Werkzeug-Bereiche freigeben (Wissensdatenbank, interne Fachsysteme); wirksam werden sie erst, wenn du sie in einer Vorlage anhakst – und dann mit deinen eigenen Rechten. Geschrieben wird dabei nie: in ein Ticket schreibt ein Kunde, was er will, und dieser Text darf keine Aktion auslösen.
  • Sie liest die Seite nicht. Übertragen wird die Ticketnummer aus der Adresszeile; Beschreibung und Verlauf holt der Server selbst über die Jira-Schnittstelle. Die einzige Ausnahme ist Meinen Kommentar überarbeiten: dabei geht der Inhalt des Kommentarfeldes mit – also genau der Text, den du überarbeiten lässt, und sonst nichts von der Seite.
  • Der Vorschlag ist ein Entwurf. Er kann Aussagen enthalten, die fachlich nicht tragen. Vor dem Abschicken lesen – die Verantwortung für das, was an den Kunden geht, bleibt beim Absender.

Wenn etwas nicht geht

„Der Server ist nicht erreichbar“
Fast immer passt die eingetragene Adresse nicht zum Zertifikat des Servers. Die Adresse muss genau der Name sein, auf den das Zertifikat lautet – eine IP-Adresse funktioniert nicht, auch wenn die Seite im Browser damit aufgeht.
„Dein Konto ist nicht freigeschaltet“
Der Zugriff ist eine eigene Freigabe. Die Administration trägt das Konto unter Einstellungen → Sicherheit → Berechtigungen → Jira-Assistent ein.
„Kein Kommentarfeld gefunden“
In Jira zuerst das Kommentarfeld öffnen, dann erneut übernehmen. Hilft das nicht, Kopieren benutzen und den Text von Hand einsetzen.
„Kein Jira-Ticket in diesem Tab“
Die Ticketnummer wird aus der Adresszeile gelesen. In der Board-Ansicht das Ticket zuerst öffnen, sodass …/browse/ABC-1234 in der Adresszeile steht.